Unterwegs unbrauchbar

7. August 2010

An und für sich klingt die Idee prima: Die Software »1Password« – dank einer (ATARIanern noch bestens bekannten) kleinen, feinen Heidelberger Software-Schmiede auch in einer eingedeutschten Version erhältlich – verwaltet beliebig viele Passwörter. So bewahrt sie einen vor der fahrlässigen (auch von mir praktizierten…) Praxis, für verschiedene Internetkonten dieselben Passwörter zu verwenden. Weil »1Password« den jeweils richtigen Code selbst einträgt, können die Zeichenketten auch beliebig kompliziert – und entsprechend sicher – sein. Auf Wunsch generiert »1Password« gleich selbst welche. Eigentlich kein Wunder, dass sich die Presse vor Lob überschlägt.

Nur: Was mache ich unterwegs, ohne meinen Rechner (und die darauf installierte Software)? Zwar lassen sich die »1Password«-Infos auch auf iPod, iPhone usw. – oder sogar ins Internet – exportieren. Aber erstens macht das die Sache gleich wieder unsicher. Und zweitens darf man die extra kryptisch-komplizierten Zeichenketten dann selbst eintippen. Na ja.

 

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