Parkplatz-K(r)ampf

11. März 2007

Am Freitag hatten wir Hauskreis. Diesmal in Stuttgart. Wir sind mit dem Auto hingefahren. Waren einige Minuten zu spät. OK – es lag an mir…

Unser Gastgeber (via email) hatte vorher ausdrücklich seiner Hoffnung Ausdruck verliehen, »dass an diesem Freitag halt einfach nicht so viel los ist und die ganzen Stuttgarter selbst mit ihrem Auto irgendwo anders unterwegs sind«. Was uns schon vorher misstrauisch hätte machen müssen.

Aber wir stürzten uns naiv ins Getümmel. Und staunten. Wenn es ein Zentrum der Autoindustrie gibt, dann ist es Stuttgart. Kilometerlange Kolonnen, so weit das Auge reicht. Und es sage noch einer, Deutschland sei unkreativ und träge. Selten habe ich mehr geballte Kreativität erlebt. Vier Meter lange Daimler zwängen sich in höchstens halb so große Parklücken. Wo Letztere noch kleiner sind, bleibt man einfach in der »zweiten Reihe« stehen. Gehsteige dienen als Einparkhilfe, mitunter auch mal selbst als Parkplatz. Absolutes-Halteverbot-Schilder werden »zufällig« übersehen bzw. kühn missachtet.

Ausgerechnet am selben Tag hatten wir noch über die Idee geredet, dass ich doch Vikar in einer Stuttgarter Stadtgemeinde werden könnte… Wenn, dann ohne Auto. So viel steht fest.

Ach ja: Am Schluss waren wir viele Minuten zu spät. Und ich aus dem Schneider. ;)

 

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