(Fußballer-)Werte im Wandel

15. Juli 2010

Noch eine auf dem Pfarrkonvent gewonnene Erkenntnis: Die im Rahmen der SINUS-Milieu-Studie auf der horizontalen Achse definierten Werte-Orientierungen lassen sich mit Hilfe von Fußballern und den Titeln ihrer (Auto-)Biographien veranschaulichen:

  • Traditionelle Werte (Pflichterfüllung, Ordnung): Uwe Seeler (»Danke, Fußball!«)
  • Modernisierung (Individualisierung, Selbstverwirklichung, Genuss): Günter Netzer (»Aus der Tiefe des Raumes«)
  • Neuorientierung (Multi-Optionalität, Experimentierfreude, Leben in Paradoxien): Stefan Effenberg (»Ich hab’s allen gezeigt«)
  • Abzuwarten bleibt, ob der deutsche Neu-Stürmerstar Thomas Müller (der am Mikrofon auch mal seine Oma grüßt) eine weitere Stufe einleitet… Auf den Titel seiner Biographie darf man gespannt sein.

     

    2 Kommentare zu “(Fußballer-)Werte im Wandel”

    1. knuuut meint:

      Nette Anwendung!
      Zur weiteren Konkretisierung empfiehlt sich http://www.milieus-praktisch.de/, allerdings immer noch ohne Thomas Müller….

    2. Alex meint:

      Mein Vorschlag: “Diego, der Junge heißt Müller”

    Deine Meinung?!