Zäh
3. Februar 2010Im Vertrauen auf Medienberichte und Bestsellerlisten habe ich zugeschlagen – und mir Roberto Savianos Report »Gomorrha« besorgt. Meine Erfahrungen mit der Mafia waren bislang nur spielerischer Natur – an das gleichnamige legendäre Atari-ST-Spiel denke ich gerne zurück! –, und so freute ich mich auf »[e]ine präzise Dokumentation, eine gelungene Mischung aus Faktentreue und literarischer Brillanz« (Cover-Zitat!).
Doch die »Reise in das Reich der Camorra« entpuppt sich bislang als recht schwerfälliger Trip. Einen Plot sucht man vergeblich – und so wirken Savianos Schilderungen weitgehend assoziativ. Wirklich interessante (d.h. unerwartete) Hintergrundinformationen habe ich auch noch nicht entdeckt. Und die schwerfällige Sprache (der deutschen Übersetzung anzulasten?) trägt auch nicht gerade zum Lesevergnügen bei.
Bin auf Seite 123 (von 365). Bis 200 halte ich noch durch…


4. Februar 2010 um 08.44 Uhr
Die Verfilmung ist ebenso zäh - aber vielleicht umso verstörender? Die Bilder aus den Napolitanischen “Slums” sind echt krass…