Zwischen Leben und Tod

22. Mai 2009

Von außen wahrgenommen habe ich das imposante Stuttgarter Kunstmuseum am Schlossplatz schon oft. Jetzt war ich endlich mal drin. Mit Kolleginnen und Kollegen aus meiner Vikariats-Region ging’s in die Ausstellung »Drei. Das Triptychon in der Moderne«.

Schon früh kamen Maler auf den Kniff, drei Bildtafeln gezielt miteinander zu kombinieren. Matthias Grünewalds Isenheimer Altar ist ein berühmtes Beispiel. Doch das Triptychon hat auch die moderne Malerei fasziniert. Und völlig neu waren mir die dreiteiligen Videoinstallationen. Eine davon, unten im Erdgeschoss (und bewusst in einem separaten Raum gezeigt), fand ich besonders eindrücklich: »Nantes Triptych« von Bill Viola.

In der Mitte ein Mann (der Künstler selbst!), scheinbar schwerelos im Wasser treibend. Links eine Frau in Wehen – und schließlich die Geburt eines Kindes. Rechts eine Frau in den letzten Atemzügen (die Mutter des Künstlers!) – und schließlich der Tod. Das alles eine knappe halbe Stunde lang…

Noch bis Mitte Juni kann man selbst vorbeischauen.

 

Ein Kommentar zu “Zwischen Leben und Tod”

  1. Oliver meint:

    Danke für den Tipp! Hab mir heute morgen gedacht, dass ich gern mal wieder eine Kunstaustellung sehen würde. Da kommt der Hinweis genau richtig! Bis Mitte Juni könnte ich es schaffen…

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