Widersprüche in der Bibel

18. Januar 2008

Morgen steht die Neuauflage des Bengelhaus-»TurmTreffs« an: Referate, Seminare, Begegnung, gemeinsames Essen, Singen, Beten – und ein Dauerbrenner-Thema: »Eine Taufe – tausend Fragen. Wie wir ein Gottesgeschenk neu entdecken«. Bin gespannt, wer sich einladen lässt!

2007 habe ich im Rahmen der abendlichen Jugendveranstaltung »Tower-Power« ein Seminar angeboten. Diesmal gehe ich mit derselben Aufgabe schon (vor)mittags an den Start, habe also die »ganze Gemeinde« im Blick. Das Thema ist wieder dasselbe – es steht bewusst quer zum Thema des Tages: »Widersprüche in der Bibel – wie gehen wir damit um?«

Habe aufgehört, zu zählen, wie oft ich zu dieser Frage referiert habe. Doch je öfter ich mit Menschen – Christen wie Nichtchristen! – ins Gespräch komme, desto wichtiger ist es mir, ein Grundanliegen Johann Georg Hamanns ins Gespräch zu bringen: Setzt man die normalen menschlichen Maßstäbe an, dann enthält die Bibel Widersprüche. Gerade jedoch in dieser »schwachen« Gestalt ist sie Gottes Wort. Das Drama, ja die Sackgasse besteht bis in unsere Tage hinein in einer rationalen (»Emerging«-Fans dürfen gerne sagen: »modernen«) Entweder-Oder-Haltung. Entweder entspricht die Bibel voll und ganz unseren menschlichen Erwartungen (inklusive äußerer Vollkommenheit etc.) – oder sie ist eben nicht Gottes Wort (abgesehen von den Passagen natürlich, die auch der Dalai Lama so hilfreich findet…). Vielleicht entspricht es ja meiner Biographie, dass ich derzeit besonders die Schwäche (in emotionalen Momenten sage ich: Gottlosigkeit) der ersteren, vermeintlich »frommen« Position betone…

Für alle, die es interessiert, ohne selbst vorbeischauen zu können – hier drei zentrale Folien aus meiner Präsentation (die nach Mausklick zwar etwas verzerrt, aber immerhin in doppelter Größe angezeigt werden). Ich bitte um Nachsicht, falls ich Simons zehn geistliche Gesetze nicht gewissenhaft genug erfüllt haben sollte…

 

 

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