Weiter LebensRaum

23. September 2012

Die Informationen zu meiner Person hätten ein wenig weniger übertrieben ausfallen dürfen in der Pressemeldung. Und gegen eine korrekt angegebene Internetadresse hätte ich auch nichts gehabt. Egal. Ich freu’ mich auf den »mittendrin«-Gottesdienst nachher – zum Thema »Lebensraum Internet« und mit dem biblischen Aufhänger Psalm 31,9b:

[D]u stellst meine Füße auf weiten Raum.

Meine These: Auch im »weiten Raum« des Internets – das alle bisherigen Kommunikationsmedien miteinander miteinander verschmilzt und keine Parallelwelt zum »echten Leben« darstellt – können wir einen Gott entdecken, der uns Freiheit schenkt. Kritisch wird es überall dort, wo wir diesen »weiten Raum« durch unseren Umgang mit dem Netz wieder eng machen.

Bei der Vorbereitung haben mir unter anderem Jan und Simon weitergeholfen. Herzlichen Dank dafür!

 

5 Kommentare zu “Weiter LebensRaum”

  1. Jona meint:

    ..und dann geben sie deine Homepage nicht mal korrrekt an….

  2. Daniel meint:

    … wobei dieser Fehler halt schon in der kirchlichen Pressemeldung stand … :-/

  3. Reinhild meint:

    Die kritische Seite des Internets habe ich kürzlich sehr schmerzlich erfahren: Suizid einer 14jährigen, litt an Magersucht; durchs Internet stieß sie auf Seiten, die sie von “Ana” abhängig machten. Und über Foren fand sie dann natürlich Rückhalt bei Gleichgesinnten.
    “Ana” = personifizierte Magersucht, eine Macht des Bösen, wie ich sie so deutlich bisher noch nie erlebt habe.

  4. Daniel meint:

    … danke für den heftigen Einblick. Ja, das gibt es auch leider … Ich denke, da verschärft das Internet durchaus manche Gefahren. Grundsätzlich gab es die genannten Gleichgesinnten aber auch schon ohne das Internet, nämlich im »echten Leben« Das festzuhalten, ist mir wichtig.

  5. Steffen meint:

    ALLES hat immer gute und schlechte Seiten.
    Das größte Problem des “Lebensraumes Internet” ist nach meiner Meinung die Illusion der Anonymität darin.
    Die Dinge potenzieren sich heute dadurch.
    Siehe: Gewalt aufgrund eines dämlichen Videos oder Fremdgehquote oder, oder, oder Verabredung zum Kindesmissbrauch etc…
    Viele Sachen wären ohne diese technische Hilfestellung nicht möglich.
    Gewalt gab es schon immer und fremd gegangen wurde auch schon immer und Kinder missbraucht etc., doch durch die Neuerung des Internet geht es leichter, schneller und die Hemmschwelle wird durch die vermeintliche Anonmität deutlich herabgesetzt.
    Hier kann auch jeder etwas aufbauen, was durchaus nicht real ist.
    Scheinidentitäten werden erleichetert doch ob das dem Menschen nützlich ist, denn das ist schließlich verlockend und somit interessant.
    Die Welt ist dadurch nicht schlechter geworden, sie zeigt so nur etwas mehr ihr wahres Gesicht.
    Aber auch die positiven Veränderungen (z.B. die arabischen Jahreszeiten, denn ob es ein Frühling wird, das zeigt sich ja erst. Oder die Kritik an der russischen Diktatur etc.) potenzieren sich dadurch manchmal.
    Auch das wird ja erleichtert, sofern das www. nicht abgeschaltet wird vo den entsprechenden Regimen (siehe China z.T.) Es bleibt also, das Netz kritisch zu begleiten und zu nutzen, denn die, speziell von jungen Menschen und Kindern erwünschte “Naivität” wird darin hart bestraft und es entsteht mehr Misstrauen als Vertrauen unter Menschen.

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