Weihnachtliche Überforderung

23. Dezember 2010

…noch vor dem Bericht über Obamas jüngsten Erfolg also Hinweise zum (ungünstigen) Reisewetter – im Stil einer Katastrophenmeldung. Mehrere Tage miteinander aushalten, vermutlich auch noch unfreiwillig… Der gute Claus Kleber wird seine Gründe gehabt haben. Vermutlich kennt er die entsprechenden Frusterfahrungen.

Wer hat eigentlich gesagt, an Weihnachten müsse alles ganz harmonisch zugehen? Woher kommt das Gerücht, da müsse es plötzlich klappen mit Beziehungen, die den Rest des Jahres über hochgehen – oder verloschen sind? Wie sollen wir Liebe weitergeben, wo wir sie vielleicht längst verloren haben? Warum diese weihnachtliche Überforderung?

In der Bibel steht jedenfalls nichts davon. Und der gebildete Nikodemus bekam den Predigttext für Heiligabend sogar persönlich zugesagt. Ein Evangelium gerade für Verlorene, die Gottes Liebe bitter nötig haben.

[A]lso hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. (Johannes 3,16)

 

Ein Kommentar zu “Weihnachtliche Überforderung”

  1. Holger Heimsch meint:

    Hallo Daniel,

    es ist wohl richtig, dass man Weihnachten nicht überfordern darf, sonst wäre eine Lösung mit Ruit vielleicht doch noch möglich.

    Ich habe jedenfalls mit allen nächsten, näheren und weiteren Freunden und meinen Eltern ein bestes Einvernehmen und bin sehr froh darüber. Mehr Harmonie ist eigentlich nicht vorstellbar. Jetzt kommen noch zwei Konzerte, auch eines am 31.12.10, und dann ist Schluß für 2010. Für 2011 ist das erste halbe Jahr schon weitgehend voll. Ich bin mittlerweile in viele Projekte, nicht nur Konzerte, voll eingebunden. Für meine Dirigentenabschlußprüfung für Chor und Orchester wurde ich sogar ausgezeichnet. Gesang und Klavier folgen, dann kommen die weiteren Fächer.

    Unser ” Weihnachtsoratorium für Kinder ” füllte mit 450 Kindern die Aula und war ein voller Erfolg. Ich spielte in einem historischen Kostüm den J.S. Bach und verteilte hinterher Autogrammkarten von Bach. Es war herrlich welche Freude wir vom Hochschulchor den Kindern machen konnten.

    Ich wünsche Euch noch ein gutes Neues Jahr.

    Holger

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