Weihnachtliche Lektüre

26. Dezember 2006

…seit heute wird im trauten Kreis der Familie renoviert (2005: Wohnzimmer, 2006: Schlafzimmer – 2007 folgt dann wohl ein Komplett-Abriss?!). Aber ab und zu kann ich mich abseilen (notfalls zu mir »nach Hause« ins Wohnheim) – und dann nutze ich die Feiertage zum Lesen.

Mal ein Auszug aus meiner Lektüreliste:

Bücher. Carlos Ruiz Zafóns Roman »Der Schatten des Windes« ist ein Weihnachtsgeschenk. Soll Michael Endes »Unendlicher Geschichte« ähneln. Laut Joschka Fischer wird man »alles liegenlassen und die Nacht durch lesen!« Bin gespannt… Natürlich darf auch Adrian Plass nicht fehlen. Nach »Darky Green« (sehr düster, aber mit bewegendem Ende) habe ich mir seine »Blind Spots in the Bible« vorgenommen. Andachten über unbequeme Bibelstellen – z.B. Genesis 6,1-4 (Gottessöhne und Menschentöchter, …).

(Bisher liegengebliebene) Zeitungen und Zeitschriften. Z.B. die aktuelle Ausgabe der »ZEIT«. Eine gelungene Weihnachtsausgabe. Schade, dass ich sonst so wenig ZEIT für sie finde…

Email-Newsletter. Meistens kommt pünktlich zum 24. eine besondere Weihnachts-Meldung. So wünscht z.B. die Internetarbeitsstelle der EKD, »dass sie an diesem Weihnachtsfest dem Kind in der Krippe so begegnen, dass Hoffnung, Glaube und Liebe ihr Herz erfasst und wir alle gemeinsam im kommenden Jahr uns immer wieder daran machen, die Welt ein bisschen zu verändern.« Na ja. Wohl die moderne Gegenüberstellung von Gesetz und Evangelium…

Familienrundbriefe. Es gibt sie noch! Tröstlich – nachdem wir schon mehrere Jahre lang keinen mehr hinbekommen haben.

 

3 Kommentare zu “Weihnachtliche Lektüre”

  1. Daniel meint:

    Meine Familie empfiehlt, den Terminus “ab und zu” im ersten Satz durch “meistens” zu ersetzen… Stimmt absolut.

  2. Dave meint:

    Sehr nette Zusammenstellung. Ist das Blind Spots in the Bible auch von Adrian Plass? (Habe das zumindest bei amazon gefunden) Und wie sind die Andachten so? Typischer Plass-Ironie-Humor-und-dennoch-tiefgehend? :-) Wäre ja evtl. ‘ne Anschaffung wert.

  3. Daniel meint:

    Exakt – die “Blind Spots” kommen vom selben Autor. Habe bislang nur das Vorwort gelesen (halt auf Englisch) – das ist gewohnt vielversprechend… Ich melde mich nochmal, wenn ich durch bin…

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