Verwirrung, Teil 2: Stuttgarter Kirchturmglocken

14. Mai 2008

Ist ja schön, Straßenbahnhaltestelle und Kirchturmuhr direkt vor der Haustür zu haben. Deutlich erschwerend wirkt aber die Tatsache, dass die zugehörigen Kirchturmglocken schon seit Tagen hinterher sind – nämlich exakt um zwei Stunden und fünf Minuten. Soll heißen: Schreckt man morgens auf, weil es 4.00 Uhr läutet, hat man nur noch zehn Minuten… Und so weiter.

Das nennt man wohl die orientierende Kraft der Kirchen…

 

4 Kommentare zu “Verwirrung, Teil 2: Stuttgarter Kirchturmglocken”

  1. rabbilydia meint:

    sind die glocken dann nicht vorneweg und nicht hinterher???

  2. rabbilydia meint:

    also ich weiss nicht… irgendwie ist dein 4 uhr morgens 10 minuten konstrukt etwas missverstaendlich kompliziert…

    du stehst normalerweise um 4 uhr auf?

  3. Daniel meint:

    Hmm…ich sag’s ja: Verwirrung…

    Stimmt – eigentlich sind die Glocken vorneweg, also zu früh. Wobei – wenn man sich am Zifferblatt orientiert, dann sind ja eigentlich die Zeiger vorneweg, also schon weiter – was hieße, dass die Glocken zu spät sind… Vielleicht sollten wir die Ursache in unseren unterschiedlichen kulturellen Kontexten suchen (vgl. http://helgedirks.blogspot.com/2008/04/samstag-12-april-2008-die-vergangenheit.html).

    Wobei das Rechenexempel doch nicht so schwer war: 4.00 Uhr (Glocken) plus zwei Stunden, fünf Minuten macht 6.05 Uhr (Uhrzeiger bzw. wirkliche Zeit). Wenn ich um 6.15 Uhr aufstehe, habe ich dann noch zehn Minuten…

  4. Daniel meint:

    Heute nacht hab ich nochmal drüber nachgedacht. Doch – die Glocken sind hinterher. Die Zeit, die sie anläuten, haben die Zeiger ja schon jeweils vor zwei Stunden und fünf Minuten erreicht, also früher…

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