Verwirrende Vielfalt

18. November 2012

In den letzten Tagen hatte ich Ärger mit unseren Druckern, die beide just am selben Tag ausfielen. Als Ursache entpuppte sich schließlich eine zu alte, weil zu häufig wieder aufgefüllte Tintenpatrone. (Ein Geräte-Defekt hätte mich auch verwundert, wo doch gerade mal zweieinhalb der angepeilten sieben Jahre rum sind.)

Im Verlauf der langwierigen Reparaturversuche sah ich mich auch gezwungen, kurzzeitig mit einem Windows-Computer zu hantieren (denn es hätten ja schließlich auch Hard- oder Software sein können …). Und zum wiederholten Mal rief die Treiber-Übersicht auf der Internetseite eines Drucker-Herstellers erst Erstaunen, dann Erleichterung hervor. Wie gut, dass ich mir das im Normalfall nicht antun muss … (Noch einfacher scheint’s allerdings mit Linux zu sein.)

 

2 Kommentare zu “Verwirrende Vielfalt”

  1. Michael Molthagen meint:

    Zum Thema Drucken unter Windows und Linux…

    Ich bin ja erst vor kurzem von Ubuntu Linux wieder auf Windows 7 umgestiegen – ein Schritt, den ich nicht bereue.

    Was Drucker betrifft, so funktionieren nur zwei meiner drei Drucker dort, und die Installation verlief nicht immer geradlinig.

    Unter Windows funktionieren alle drei Drucker ohne zusätzliche Treiberinstallation, weil Windows alle nötigen Treiber mitliefert (für meine Drucker liefern die beiden Hersteller gar keine eigenen Windows-7-Treiber mehr, weil die ja eben in Windows enthalten sind).

    Auffällig nur: Die Füllzustände der Tintenpatronen bzw. Tonerkartuschen werden von dem Windows-eigenen Treiber nicht angezeigt. Gerade bei meinem Tintenkleckser mit seinen 5 Farb- und der einen Schwarzpatrone heißt es, sobald eine Patrone leer ist, ich solle bitte alle Patronen auswechseln. Vermutlich hofft der Druckerhersteller, daß ich genau das tue, auch wenn nur eine der 6 Patronen leer ist.

    Man muß da schon etwas tricksen, um die Füllzustände der einzelnen Patronen zu erfahren, um nur die eine auszuwechseln (und ja, ich wechsele aus und fülle nicht nach und nehme auch nur Herstellerpatronen, weil mein Drucker kalibriert ist).

    Na ja, man muß natürlich auch fragen, wie zuverlässig die Angaben zum Füllzustand sind. Die Tonerkartusche meines Lasers ist angeblich immer voll – erst ganz zum Schluß nimmt der gemeldete Füllzustand ab. Und auch der Füllzustand der Tintenpatronen scheint vom Drucker eher geschätzt zu werden. Eine Briefwaage ist möglicherweise aufschlußreicher als die Meldung des Druckers.

  2. Andi meint:

    Auch etwas zu Drucker und Linux: Wenn die Hersteller ihre Treiber einigermaßen offenlegen (was auch bei vielen so ist) braucht es bis zum ersten Druck drei Schritte: 1. Drucker einstecken; 2. Einrichtung bestätigen, 3. Druck starten.

    Wenn die Hersteller das nicht machen, braucht man ein paar Schritte mehr und schlimmstenfalls gibt es keine Treiber. Klar ist das dann ein ärgerliches Problem, aber nicht in erster Linie von Linux-Systemen sondern der Hersteller und vor dem Kauf herausfindbar. Das hilft einem auch nicht, wenn man so eine Kiste schon rumstehen hat, aber dann sollte man sich beim Problemverursacher beschweren – nur so ändert sich das mittelfristig :-)

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