Verwandte Extreme

9. Dezember 2010

Anrührender Auszug aus einem Fürbittengebet, ausgearbeitet von der Württemberger Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK). Stimmt – es gibt beides.

Steh allen bei, die dich durch zu viel oder zu wenig Arbeit aus den Augen verloren haben.

 

4 Kommentare zu “Verwandte Extreme”

  1. Jan Speckmann meint:

    Stimmt und ich begegne beiden Extremen regelmäßig in der Gemeinde und beide Seiten tun sich gegenseitig nicht gut. Leider ist da ein Austausch bzw. eine Umverteilung von Arbeitsbelastungen nur selten ein Lösungsansatz… vielleicht ja tatsächlich, weil das Ganze auch eine “seelische” Dimension besitzt!?

  2. Jan Speckmann meint:

    Was mir übrigens an dem Gebet überhaupt nicht passt, ist dieser pädagogische Mißbrauch der Fürbitte! “Steh allen bei…” könnte hier zumindest implizit auch so verstanden werden: “Tritt denen mal so richtig in den Arsch, damit die sich endlich verändern und zwar beide!” Solche “unter der Hand Pädagogik” gibt es leider gerade bei Fürbittgebeten nur zu Hauf!

  3. Daniel meint:

    Mir war bisher nur der klassische Fall vor Augen (“zu wenig Arbeit”). Und merke erst jetzt, innerhalb der letzten Monate, so richtig, dass wir als Kirche auch die andere Alternative im Blick haben sollten. Ist das aber der Fall, wenn wir zu unseren Vorbereitungstreffen abends immer dieselben Leute einladen??? Die waren meistens schon den ganzen Tag über unterwegs. An deiner Idee, dass man die beiden Gruppen auch konstruktiv miteinander vernetzen könnte, will ich weiterdenken.

  4. Daniel meint:

    Zu deinem zweiten Kommentar, Jan: Solche Fürbitten gibt es, richtig (vor allem: “Lass’ uns erkennen, dass …”…da greif’ ich mir an die eigene Nase!). Aber die Formulierung hier habe ich nicht als doppeldeutig wahrgenommen.

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