Verordnet-verkrampft

29. Oktober 2012

»24 Tipps für exzellentes Networking« versprechen Jörg Knoblauch und Michael T. Wurster. Und keine Frage: Das kleine Heftlein (eine Beilage zur jüngsten »tempus«-Lieferung) listet gute Ideen auf. Bekannte regelmäßig anrufen, Mitmenschen loben, Partner mit interessantem Material versorgen, … – alles Dinge, mit denen ich selber gute Erfahrungen mache.

… nur: Kann man Networking eigentlich verordnen? Sich die geschilderten Strategien gezielt vornehmen? Oder funktioniert es dann gerade nicht? (So wie Tipp Nr. 16: »Bleiben Sie immer locker und entspannt« …) Entfalten die genannten Dinge nicht gerade dann und nur dann ihre Wirkung, wenn sie spontan-intuitiv geschehen, also ohne strategische Hintergedanken? So, wie ein »gutes Gespräch« selten gezielt entsteht? Oder, nochmal anders gefragt: Wer wäre denn gerne Gesprächspartner der Dame auf dem Titelbild??

 

7 Kommentare zu “Verordnet-verkrampft”

  1. steffen meint:

    …auch ein Gedanke für unsere Mission in der Welt.

  2. Daniel meint:

    Ganz genau!!

  3. Daniel meint:

    Vielleicht, weil es eigentlich nicht unsere Mission ist, sondern Gottes Mission?!

  4. steffen meint:

    Siehe dazu auch Kommentar zu: “Gottesdienst dauert ewig” vom 21.10.12

  5. steffen meint:

    “Vielleicht, weil es eigentlich nicht unsere Mission ist, sondern Gottes Mission?!”
    Natürlich ist es Gottes Mission, doch dazu sind nun mal nur WIR, die wir Jesus nachfolgen, berufen.
    Und lehnen wir uns zurück, springen sofort andere in diese Lücke.
    Sofort kommen Menschen mit eigenen Missionen ins Spiel.
    z.B. Yoga und andere Heilsver(brech)sprecher, andere Religionen, greifen sofort an, nehmen wir “Networking” zu sehr auf die leichte Schulter, denn die Menschen suchen ja nach dem Heil und nur wir wissen durch Jesus, dass es das nur bei dem einzigen, dem einen Gott gibt.

  6. Daniel meint:

    … vollkommen einverstanden, Steffen! Ich habe nur die Erfahrung gemacht: Ich bin gelassener in meinen Aufgabenbereichen, wenn ich Gott im Hintergrund weiß. Und ich glaube, das macht einen spürbaren Unterschied.

  7. steffen meint:

    Na, diese Gewissheit habe ich natürlich vorausgesetzt.
    Nur durch sie können wir aus ganzem Herzen sagen: “Denn ich schäme mich des Evangeliums nicht;” (Römer 1, 16) und nur durch die Gewissheit der Seligkeit durch den Glauben an den einen Sohn Gottes, können wir die Gelassenheit haben, auch “penetrant” Networking zu betreiben. Innerhalb – und außerhalb der Kirche, denn auch in ihr gibt es noch viele, die die Welt und ihre unheilvollen Heilsversprechen mehr lieben als Gott.
    Manche werden uns dann vielleicht hassen, doch es ist besser gehasst zu werden für die Sache Gottes, als von der Welt geliebt zu werden für ihre Gottlosigkeiten…Einige aber werden dadurch vielleicht die Frage stellen: Woher kommt diese Gewissheit und dann selbst den einen Weg finden zu Gott, der allein Jesus heißt. Dazu hat Gott uns nun mal auserlesen und so irgendwie auch dazu “verdonnert”;-), nervig zu sein…und immer und überall vom einzig möglichen Weg zu Gott zu reden, zu schreiben, zu leben etc…

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