Unheimlicher Untermieter

2. November 2007

Martin meinte anlässlich meines Hinweises auf den Brandenburg-Song von Rainald Grebe, die inhaltliche Steigerung sei »Mc Pomm«. Gutes Stichwort! Das verdächtig provisorisch wirkende Warnschild, das ich dort in einem ganz normalen Greifswalder Wohnhaus sichtete, übertraf meine kühnsten Erfahrungen mit Vierbeinern in der Brandenburger Mark bei weitem:

Meine Sorge galt in diesem Augenblick mitnichten anderen etwaig vorhandenen Hunden… Existenziell waren meine Ängste besonders angesichts der Tatsache, dass ich am folgenden Tag frühmorgens allein das Haus verlassen würde, nur durch eine brüchig wirkende Holztür von einem Monstrum getrennt, das garantiert aufwachen würde… Und wer weiß, ob solche Hunde womöglich Türen öffnen können?! Wäre ein tragischer Abgang gewesen – nach drei visionären Tagen unter dem Titel »Kirche in der Postmoderne«…

Die Tatsache, dass ich nicht nur heil und gesund nach Hause gekommen bin, sondern obendrein noch die Nerven hatte, das angezeigte todesmutige Foto zu schießen, sagt vermutlich alles…

 

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