Ungerechtfertigt überheblich

28. September 2010

Wie kein Zweiter in der Geschichte der Bundesrepublik steht er für das Denken mit dem gesunden Menschenverstand.

Behauptete das »ZEIT MAGAZIN« kürzlich. Na – dann wird es wohl stimmen. Gemeint war Hans Magnus Enzensberger…von dem ich noch nie etwas gehört hatte. Eine Bildungslücke, mit der ich bis dahin ganz gut hatte leben können. Und die Antworten des erwähnten Schriftstellers auf die ihm gestellten »99 Fragen« machten auch nicht gerade Lust auf weitere Begegnungen. Was Enzensberger (»[e]r hat – natürlich – erst einmal keine Lust«) da von sich gibt, klingt kaum nach Hochschätzung der eigenen Niederlagen (vgl. Frage 95). Eher nach dem selbstgefälligen Motto »Wichtig ist nur, womit ich mich auskenne«. Dann aber wiederum ist es nicht sonderlich günstig, dem Kollegen Christopher Hitchens auf den Leim zu gehen (vgl. Frage 49)…

 

Ein Kommentar zu “Ungerechtfertigt überheblich”

  1. birgit meint:

    Herr Enzensberger hat großartige Gedichte geschrieben!! In wunderbar lakonischen Ton. Also: schnurz, was er im Interview sagt: er ist und bleibt für mich ein Guter :-)

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