Übergangen

1. August 2015

Warum soll es uns beim Fernsehen besser ergehen als unseren oder Rolf Krügers Kindern?!

»Homeland« – die einzige Serie, die wir halbwegs konsequent verfolgen – ist inzwischen bei »kabel eins« gestranlandet. Die deutschsprachige Version von Staffel 4 wird dort nach wie vor Freitag abends ausgestrahlt, nun aber in Dreier-Paketen ab 22.20 Uhr. Was a) recht spät ist und b) den Nachteil hat, dass man auch nachträglich via Mediathek kaum mehr hinterherkommt – vor allem dann nicht, wenn man die Episoden gemeinsam sehen will.

Als wir gestern spätabends mit Besuch im Wohnzimmer saßen, ergriffen wir spontan die Chance – und schalteten ein. Es begann mit einer positiven Überraschung: Keine Werbung! Zumindest 40 Minuten lang. Dann kam ein Spot. Und noch einer. Und noch einer. Interessanter Kniff, dachte ich: Kurz vor dem Höhepunkt der Episode nochmal verzögern … Irgendwann ging es weiter. Und immer weiter. Ein neuer Plot begann … Deutlich nach 23.00 Uhr dämmerte es uns: Wir waren schon mittendrin in der nächsten Folge. Und die Programm-Macher hatten mal eben Schluss- und Anfangs-Trailer herausgeschnitten. Also alles, was für Redundanz sorgt. Und den Ausstieg erleichtert, innerlich wie äußerlich.

Das pausenlose Programm scheint also ein generationsübergreifender Trend zu sein …

 

Deine Meinung?!