Sitzgelegenheit

25. März 2014

Ein kleines, aber feines Detail ist mir aufgefallen die Tage beim Bibliolog-Grundkurs (typisch für diese geniale Art, die Bibel zu lesen!): In den Evangelien wird regelmäßig erzählt, dass Jesus sich setzt, bevor etwas Wichtiges passiert. Besonders pikant wirkt das beim »Rangstreit der Jünger«, wo Jesus die Frage nach eigentlicher Größe auf diese Weise auch ganz praktisch demonstriert …

Und sie kamen nach Kapernaum. Und als er daheim war, fragte er sie: Was habt ihr auf dem Weg verhandelt? Sie aber schwiegen; denn sie hatten auf dem Weg miteinander verhandelt, wer der Größte sei. Und er setzte sich und rief die Zwölf und sprach zu ihnen: Wenn jemand will der Erste sein, der soll der Letzte sein von allen und aller Diener. Und er nahm ein Kind, stellte es mitten unter sie und herzte es und sprach zu ihnen: Wer ein solches Kind in meinem Namen aufnimmt, der nimmt mich auf; und wer mich aufnimmt, der nimmt nicht mich auf, sondern den, der mich gesandt hat. (Markus 9,33-37)

 

Ein Kommentar zu “Sitzgelegenheit”

  1. Steffen meint:

    Natürlich sitzt der Rabbiner wenn er lehrt.
    Kein Jude findet das verwunderlich.

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