Schulhospitation

20. Oktober 2008

Mein Vikariat ist jetzt so richtig angelaufen – und das heißt zunächst: Schule, Schule und nochmal Schule. Zwei Wochen lang war ich Hospitant an einer Grund- und Hauptschule in Stuttgart-Münster. »Meine« sechste Klasse habe ich ab und zu auch selbst unterrichtet. Nein, nicht in evangelischer Religion – das kommt ja noch früh genug… Stattdessen ging es darum, ganz allgemein das »System Schule« (wieder) kennenzulernen – um ein Gespür für die tagtägliche Arbeit von Lehrkräften zu bekommen (während man ja später als Pfarrer nur für wenige Wochenstunden vor Ort ist). Somit standen Bruchrechnen und englische Alltags-Dialoge auf dem Programm. Im Deutschunterricht habe ich aus Barbara Robinsons Klassiker »Hilfe, die Herdmanns kommen« vorgetragen – diese Lektüre werde ich Ende November außerplanmäßig fortsetzen, damit die Schülerinnen und Schüler auch noch das furiose Ende mitbekommen. ;-)

Ich freue mich auf diesen neuen, natürlich relativ neuen Aufgabenbereich – und merke, dass sich die Erfahrungen in der Kinder- und Jugendarbeit jetzt vielfach auszahlen. Mindestens ebenso genossen habe ich die täglichen Fahrten zur Schule und zurück – mit dem Fahrrad, rund sieben Kilometer über Felder, vorbei an Schrebergärten, … (Diese Information folgt nur rein zufällig auf meinen letzten Beitrag!) Fühlte mich sofort zurückerinnert an ähnliche Touren zwischen Schriesheim und Heidelberg während meines Grundstudiums – die haben mir gefehlt in den letzten Jahren…

 

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