Schlafpensum II

24. August 2007

…so spontan die Umfrage war, so rege die Beteiligung. Ein dickes DANKE für eure Statements!

Die durch und durch repräsentative Auswertung nach genau einer Woche zeigt: Keiner, wirklich keiner (!) schläft so viel, wie er eigentlich müsste. Wobei das (ausdrücklich nicht berücksichtigte) Wochenende ja durchaus zur Kompensation taugt.

Die Gründe sind sicher vielfältig. Ich selbst kann derzeit weder kleine Kinder noch unabwendbaren Examensstress als Entschuldigung anführen. Gestern abend war es z.B. die spontane Idee, »noch rasch« eine günstige Bahnfahrt nach Berlin/Greifswald zu buchen (wo ich Mitte Oktober bin). Wurde ein ebenso ergebnisloses wie längliches Unterfangen. Wieder mal nach Mitternacht im Bett – und mit Frust noch dazu. Dumm gelaufen.

Ich wünsche mir mehr Gelassenheit. Vor allem die Ruhe, unfertige Dinge liegen zu lassen – in dem Wissen, »dass jeder Tag seine eigene Plage hat« (Matthäus 6,34) und dass Gott sich gerade deswegen darum kümmert.

Von Mittwoch auf Donnerstag hat es übrigens geklappt. Da war ich früh im Bett und früh wieder draußen – um dann (gegen 8.30 Uhr) beim Bäcker den Spruch zu hören: »Einen schönen Tag noch.« Moment mal – »noch«?! Was hätte ich denn schon alles erledigt haben sollen…?!

 

Ein Kommentar zu “Schlafpensum II”

  1. Karin meint:

    wie passend! ich sitze momentan an einer Hausarbeit mit dem Thema “Auswirkungen von Schlafstörungen auf den Bettpartner”. leider kann ich eure ‘empirischen’ Daten da nicht wirklich sinnvoll unterbringen. aber was in diesem Kontext passt, ist der Befund, dass sich die durchschnittliche Schlafzeit in den letzten 100 Jahren von 9 auf 7 Stunden reduziert hat (Zulley & Knab, 2000). da wundert es doch nicht, dass man sich beim Aufstehen häufig nicht wirklich gut erholt fühlt – und ein schnarchender Partner tut dann natürlich noch sein übriges…

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