Problematische Prioritätensetzung

24. September 2014

Heute passiert:

Wir kaufen Möbel. Da, wo man die Sachen selbst mitnimmt und montiert.

Je mehr wir sichten und aussuchen, desto klarer wird uns: Im Auto wird’s knapp … Zumal wir auch Töchterlein und ihren voluminösen Kindersitz mit dabei haben. Und an die Dachträger haben wir nicht gedacht …

Also die längsten Pakete später mal kaufen, mit größerem Wagen? Aber der Rabatt auf die gilt nur heute …

Oder liefern lassen? Dann wären die Billig-Möbel gleich nicht mehr so billig …

Wir entscheiden anders – und investieren in Transportgurte (natürlich mit im Sortiment). Sichern die Ladung penibel – und lassen den Kofferraum ein Stück geöffnet. Kommen wieder ins Zweifeln: Darf man das überhaupt? Geht das? (Aus Fahrschul-Zeiten habe ich irgendeine ominöse rote Wimpelfahne in Erinnerung, die man jetzt eigentlich bräuchte …) Rütteln kräftig am Auto, an den Paketen. Es hält. Und es sind ja nur ein paar Kilometer heim. Und wir fahren auch höchstens 80 …

Wir kommen heil zu Hause an. Schnaufen durch. Und holen das (inzwischen eingeschlafene) Kind von der Rückbank.

Es ist nicht angeschnallt.

 

2 Kommentare zu “Problematische Prioritätensetzung”

  1. Steffen meint:

    Immer wieder : Menschen ist Menschen 😊

  2. Malte meint:

    ;)

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