Preis-Wert

21. Januar 2014

Ich musste mich einfach einschalten, neulich im Buchladen. Wo eine Kundin an der Kasse heftig über die hohen Parkhausgebühren schimpfte. Meine ungefragt vorgetragene persönliche These, die Kosten fürs Autofahren seien noch viel zu gering, kam da natürlich nicht sonderlich gut an. Zumal ich den Hinweis meiner Gesprächspartnergnerin, sie müsse täglich zwischen zwei Orten mitten in Stuttgart und ihrem Zuhause in Fellbach hin- und herpendeln, gerade nicht als Begründung für die Angewiesenheit aufs Auto gelten ließ, sondern vielmehr zum triftigen Argument für die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs umfunktionierte …

Parken nur für Reiche, das wäre in der Tat ein Problem. Wer auf den individuellen fahrbaren Untersatz angewiesen ist, sollte ausreichend entlastet werden. Aber davon abgesehen sehe ich in Marcus Rohwetters Prognosen für die Parkraumbewirtschaftung der Zukunft kein Horrorszenario (so die Schwierigkeiten mit dem Datenschutz nicht überborden). Parkraum ist eben wertvoll. Und hat seinen Preis.

 

Ein Kommentar zu “Preis-Wert”

  1. Steffen meint:

    Gott sei Dank kennen wir das Problem nicht!!!

    Aber: Ja, wer unbedingt mit dem geliebten Auto in die Innenstadt will, der soll auch zahlen.
    Mich erstaunen die Schlangen an den Parkhäusern, die unmittelbar im Zentrum liegen. Die weiter weg sind leer und billiger. Es gibt also genug Geld dafür und weil das so ist, wird das nat. auch abgezockt.
    Wenn ich schon mal in die Stadt MUSS, dann genieße ich doch wenigstens einen Spaziergang vom weiter entfernten (und billigeren) Parkhaus.
    Und ich bin -weiß Gott- kein Autogegner.
    Und wenn ich das immer MÜSSTE, dann gibt es gerade da ja jede Menge Alternativen. (Fahrräder, Busse, Bahnen etc.)
    Sicher ist es der “gesunde” Mix, der auch da notwendig ist.

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