Perfektes Timing

26. Oktober 2009

In einem Regalfach sammle ich die Briefe und Geschenke für meine Geburtstagsbesuche. Ordentlich-chronologisch sortiert, natürlich.

Neulich fällt mein Blick eher zufällig auf das Brett eine Ebene tiefer. Und ich entdecke das Präsent für einen 80-jährigen Jubilar, dem ich eigentlich schon vor sechs Wochen gratulieren hatte wollen…und sollen. Durchgerutscht, im wahrsten Sinne des Wortes. Peinlich, peinlich. Aber kneifen gilt nicht. Mit einer sorgfältig formulierten Entschuldigungsrede auf den Lippen werde ich vorstellig. Und was stellt sich heraus? Das Ehepaar war die letzten sechs Wochen im Urlaub! »Haben Sie’s jetzt sechs Wochen lang versucht bei uns?« War Gott sei Dank so geistesgegenwärtig, mein Versäumnis trotzdem zu bekennen…was dann natürlich halb so schlimm war. ;-)

Muss ich das jetzt unbedingt für Zufall halten? Weil ich andernfalls einen zu simplen Gottesglauben oder ein zu mechanistisches Offenbarungsverständnis hätte?

 

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