Paulus im Original

14. Juli 2011

»Damaskus. Er kam als Verfolger und ging als Freund«. Ein neuer Paulus-Film. Schon vor Wochen hatte ich eine DVD davon bestellt – mit dem Hintergedanken, den Streifen »vielleicht irgendwann mal in der Gemeindearbeit zu verwenden…«

Ja, ich hätte mich vorher informieren können. Aber es war um so spannender, beim Anschauen zu merken: »Damaskus« ist nichts für die klassisch »europäische« Denke. Hier geht’s nicht um rationale Annäherungen an das menschliche Phänomen »Religion«, auch nicht um behutsam-postmodern erzählte (Lebens-)Geschichte(n). Konzept und Regie haben ihre Heimat im Nahen Osten. Dass es Gott gibt, übermenschliche Mächte, steht gar nicht erst zur Debatte. Die Frage ist, welchem Gott wir vertrauen…

Ob die Produktion damit wesentlich »historischer« ist als so manche abendländische Paulus-Darstellung?

 

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