Nach dem Ersteindruck

20. Dezember 2009

Matthias Stolz wollte aus der (katholischen) Kirche austreten. Aber nicht so nebenbei, wie viele seiner Freunde. Deswegen beichtete er seine Überlegungen – ganz offiziell, im Beichtstuhl.

Wieder mal ein beeindruckend aufgeschlossener Artikel über den christlichen Glauben in der aktuellen »ZEIT«. Peter hat schon Bezug darauf genommen – und verknüpft den Beitrag sogar mit seiner aktuellen Serie zur »Postliberalen Theologie«.

Was ich persönlich besonders bemerkenswert finde: Stolz hat ganz bewusst mehrere Priester aufgesucht, mehrere Meinungen eingeholt (und vielleicht deswegen entschieden, »sicher noch eine Weile« drin zu bleiben »in diesem seltsamen Verein«). Klingt vernünftig, dieses Vorgehen. Ist aber meines Wissens nicht sonderlich verbreitet. Allzu oft ist es der Erstkontakt mit einer kirchlichen Person, der über die weitere Sicht der Dinge entscheidet. Und tatsächlich: Für den Ersteindruck gibt es ja definitiv keine zweite Chance. Deswegen: Rasch wieder ran an die Weihnachtspredigten…

 

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