Mtae meets Mambo

23. November 2010

Das Zweite Examen ist überstanden – und die anschließende Vikariats-Studienfahrt nach Leipzig und Dresden war nicht nur für den Blog ergiebig. Nach meinem Geschmack darf jetzt wieder ein wenig Kontinuität einkehren. Höchste Zeit zum Beispiel für die nächsten Tansania-Berichte.

Wenn Mtae schon weit draußen liegt, was ist dann erst mit Mambo? Auch mit dem Bus kommt man nicht richtig hin. Es bleiben zwei Kilometer Fußmarsch.

Genau dort trafen wir Marion Neidt und Herman Erdtsieck. Die beiden kommen aus den Niederlanden, beherrschen mindestens drei Sprachen (mit ihr redete ich auf Deutsch – sie antwortete auf Englisch…) – und das Geld ihrer ambitionierten Berufslaufbahnen investieren sie in eine Vision. Mit Unterstützung durch den einheimischen Geschäftsführer Ndege Chombo ist mitten in der Einsamkeit ist (in gerade mal eineinhalb Jahren!) eine luxuriöse (und – je nach Kategorie – durchaus bezahlbare) »Eco-Lodge« entstanden. In ihrem Zentrum macht der »MamboViewPoint« Blicke bis zum Kilimanjaro möglich. Und vielleicht das Schönste: Von diesem Projekt profitiert ganz Mambo mit seiner Bevölkerung – durch Minijobs, eine neue Wasserversorgung, ein neu gegründetes Dorfparlament, … Transparent-sympathische Entwicklungspolitik vom Feinsten. Mambo – diese Adresse sollte man sich merken.

 

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