Merkwürdiges Mitleid

4. März 2015

Die Tage wieder erlebt: Eine Flüchtlingsunterkunft ist geplant – und potenzielle Anwohner(innen) verkaufen ihren Protest als Sorge um das Wohl der Einziehenden: Die Infrastruktur am Ort sei nicht ausreichend, die Verkehrsanbindung schlecht, das Ambiente (im konkreten Fall: ein angrenzender Friedhof) unzumutbar. Wohlgemerkt: Das behaupten Menschen, die selbst dort leben – und offenbar glänzend zurechtkommen mit den präsentierten Nachteilen …

Man kann über vieles diskutieren. Aber bitte nicht so billig.

 

Ein Kommentar zu “Merkwürdiges Mitleid”

  1. Steffen meint:

    Ja da hast du, denke ich, recht.
    Sich selbst als “Gutmenschen” zu fühlen und gleichzeitig gegen andere argumentieren und zu handeln.
    Das ist international. Kein typisch deutsches Syndrom.
    Viele (leider auch kirchennahe) NGO’s leben davon nicht schlecht.
    Was also dagegen tun?

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