Mehr gewinnen als verlieren

26. Oktober 2010

Elias Bierdel hatte ich vor einem halben Jahr schon gehört. Sein Vortrag zur »Festung Europa« gestern Abend (auf der Herbstkonferenz der Württemberger Vikarinnen und Vikare bzw. Unständigen) war also erst mal nichts Neues für mich.

Das Thema ist allerdings aktueller denn je. Und aus der anschließenden Diskussionsrunde nehme ich eine Anregung mit:

Wenn wir Staaten wie Afrika dauerhaft weiterhelfen wollen (so dass Menschen gar nicht erst gezwungen sind, ihre Heimat zu verlassen), dann müssen wir vielleicht sicherlich etwas von unserem materiellen Wohlstand abgeben. Für diese Zielformulierung dürften einzelne Europäer offen sein. Aber längst nicht alle.

Deswegen, so Bierdel: Wer sagt uns eigentlich, dass wir auf diese Weise verlieren? Wir erleben doch recht eindrücklich, dass Geld allein uns nicht glücklich macht. Auch wir könnten also existenziell gewinnen, wenn wir an der Schieflage unserer Welt etwas ändern.

Dafür kann man wesentlich besser werben, glaube ich.

 

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