Lärm-Unterschied

30. April 2011

Eine gute Einrichtung – die hiesige Stadtbezirksbegehung vor rund zwei Wochen: Politik und Volk gemeinsam im Gespräch – und auf dem Weg. Zum Beispiel rund um den Zuffenhäuser Festplatz.

Dass sich die dortigen Anwohner(innen) über die Nutzung der Fläche als »Parkplatz und Rennstrecke« beschweren, konkret: über »junge Leute [, die] hier mit quietschenden Reifen ihre Runden drehen« (so Bezirksvorsteher Gerhard Hanus) – ebenso verständlich wie nachvollziehbar. Deutschland wäre aber nicht Deutschland, wenn man die Chance verpassen würde, im selben Zusammenhang auch gleich noch den angrenzenden Spielplatz samt Basketballkorb anzuprangern. Auch der macht natürlich Lärm. Aber eben sinnvollen Lärm, den auch Zuffenhausen bitter nötig hat. Klaus-Peter Murawski, Verwaltungsbürgermeister: »Wir können nicht sagen, dass wir die kinderfreundlichste Stadt werden wollen und dann um jede Spielstätte diskutieren«. Eben.

 

2 Kommentare zu “Lärm-Unterschied”

  1. Johanna meint:

    … ein treffender Kommentar, den ich letztlich dazu gelesen hatte: “wer Kinder nur als Presslusthämmer auf zwei Beinen wahrnimmt, hat nichts verstanden.”

  2. Daniel meint:

    Gell?! (Andererseits: Klar, dass sich vier geschwisterliche Presslufthämmer auf zwei Beinen einig sind in diesem Urteil. :-) )

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