Kirche auf Abwegen

21. Juli 2009

Das Kirchen-Kässchen ist leer…und dementsprechend deprimiert schaut Kirchengemeinderat Plänle (rechts im Bild) aus der Wäsche. Doch der gewiefte Kirchenpfleger Schatz (links) sieht einen Ausweg. Er hat von Opel gelernt – und lässt drei mögliche Investoren kommen. Vorstellig wird zunächst Flint Findig von der Blender & Hochglanz GmbH …

… der insbesondere in der Übernahme und Modernisierung der Begegnungsstätte (unter zeitgleicher Abstoßung der übrigen Arbeitsbereiche) eine hervorragende Möglichkeit sieht, die zukunftsfähige Generation »87 plus« mit einer Reihe professionell gestalteter Verkaufsveranstaltungen zu erreichen. Die Gesprächspartner lehnen ab.

Doch auch Investor Nr. 2, Gräfin Charlotte von Gutenherzen, …

… erweist sich als problematisch. Was ihr an Deutschkenntnissen fehlt, meint sie mit beherztem Engagement für »arme, verwahrloste Kinder« wettmachen zu können. Erzieher(innen) sind ihr aber trotzdem zu teuer – und der Pfarrer (»böse, schwarze Mann«) soll auch entlassen werden. Abgelehnt.

Die Kontaktaufnahme mit Herrn Nikolaj Bankrotow, Fa. »Dumping Gas, Novosibrsk« …

… wird ein besonders schmerzhaftes Erlebnis für Plänle und Schatz. Und die Idee, den Turm der Gartenstadtkirche zum neuen Hauptbürokomplex eines russischen Energieunternehmens zu machen, finden sie ebenfalls nicht so prickelnd. Abgelehnt.

So ges(ch)ehen bei unserem Gemeindefest-Kabarett Anfang Juli. Und wer nicht mit vor Ort war, kann ja mal raten, wer sich dann als rettender vierter Investor entpuppte…

 

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