Hoch-Zeits-Nachlese V

15. Mai 2008

Frisch von Mallorca zurück, ging es an die liegengebliebene Post. Besonders auffällig: Ein Schreiben, das an Judiths Adresse ging, aber eigentlich für mich war…wobei…seht selbst:

Der Brief – ein Mausklick macht ihn größer – entpuppte sich als umfängliches, mehr oder weniger schmieriges Glückwunschschreiben. Der freudige Anlass: Meine Geburt! Und großzügige Angebote für meine Eltern.

Der Groschen fiel nicht sofort…dann war aber alles klar: Die Familiennachrichten im »Schwäbischen Tagblatt«… Zuerst kommen die Geburts-, dann die Hochzeitsinfos. Eigentlich gut sichtbar voneinander getrennt – aber wenn man übermäßig konzentriert bei der Sache ist… Wir waren der erste Eintrag in der rechten Spalte… Kenntnisse in Textkritik sind also auch im Alltag ganz nützlich.

Konnte nicht anders, als diese bescheidene Theorie dem Bank-Chef persönlich mitzuteilen – und dazu aufzufordern, die ausführenden (13-jährigen?!) Praktikanten in Zukunft zu etwas mehr Sorgfalt zu ermahnen. In meiner email erwähnte ich ausdrücklich, dass ich an meinem Geschenk dennoch sehr interessiert sei. Bis heute keine Reaktion. War ich zu polemisch?! Vielleicht hätte ich einfach persönlich vorbeikommen sollen…

 

2 Kommentare zu “Hoch-Zeits-Nachlese V”

  1. Miri meint:

    zwischen dem Chaos von Musiktheorie und Prüfungsvorbereitung einfach nur eine herrliche Geschichte….!!!! du hättest wahrhaft PERSÖNLICH vorbei schauen sollen!!! Die hätten gestaunt…

  2. Christian meint:

    Ich hoffe, da kommt noch eine Reaktion – mit so einem Fehler sollte man als Bank ja schon charmant und souverän umgehen können. Und den 5-Euro-Gutschein würde ich auch einlösen :-) .

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