Halbherziger Handel

17. Februar 2012

Am Basar-Angebot in den Jerusalemer Altstadt-Gassen kann es nicht gelegen haben. Das war so bunt, wie man es aus dem Orient kennt:

War es dann schlicht die touristische Nebensaison, die die Händler in eine Art Winterruhe versetzt hatte? Kaum einer probierte, uns in seinen Laden zu locken. Nur wenige suchten von sich aus den Kontakt, wenn wir dann doch reinkamen (selbst in deutschen Großkaufhäusern ist man kommunikativer …). Und nach dem folgenden Wortwechsel waren wir – auch mit unseren entsprechenden Afrika-Erfahrungen im Hinterkopf – fast ein wenig enttäuscht …

Wir: »What’s your price for this?«

Händler: Träge. »20 Schekel.«

Wir: Nach verschwörerischem Blickkontakt. »Let’s say: 10 Schekel.«

Händler: Knapp. »OK.«

 

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