Halbherzig

10. März 2014

Auch als KSC-Fan darf man dem hiesigen VfB mitunter Respekt zollen, finde ich. Zum Beispiel für die Entscheidung, Thomas Schneider auch nach der Rekord-Serie von acht Niederlagen in Folge Trainer bleiben zu lassen. In meinen Augen war das ein richtiges Signal – und ein mutiges Bekenntnis zum vereinsinternen Nachwuchs-Konzept.

Nur einen Spieltag – und ein unglückliches Unentschieden – später musste Schneider dann doch noch gehen – und irgendwie wirkt das unausgegoren. Hätte man nicht entweder schon wesentlich früher reagieren müssen – etwa nach der Heim-Pleite gegen Augsburg –, oder eben gar nicht mehr?

Mag sein, dass meine Sicht vernebelt ist. Weil ich gerade erst Aljoscha Pauses neuen Film »Trainer!« gesehen habe – mit bewegenden Portraits unmittelbar Betroffener. Oder weil mein eigener Verein zur Abwechslung mal keine Abstiegssorgen hat – und auch mit der Zweiten Liga ganz zufrieden ist …

 

4 Kommentare zu “Halbherzig”

  1. Jona meint:

    Sehe das ganz ähnlich.
    Das Problem ist ja, dass man bis auf wenige Ausnahmen (Bremen, Freiburg, aktuell B’schweig) nicht auf Kontinuität setzt, sondern nur den schnellen “Erfolg” im Blick hat.

    Daher: pro HSV in Liga 2

  2. Daniel meint:

    Andererseits: Falls Schneider tatsächlich weiterarbeitet im Verein, wäre das wieder ein Signal …

  3. Daniel meint:

    Andererseits: Falls Schneider tatsächlich weiterarbeitet im Verein, wäre das wieder ein Signal …

  4. Jona meint:

    und beim nächsten Mal übernimmt er dann wieder…?

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