Gute Vorsätze, Visionen und Ziele

31. Dezember 2006

Jahreswechsel. Zeit für die üblichen guten Vorsätze…die Ende Januar vernachlässigt, Ende Februar verdrängt und Ende März vergessen sind. – Doch warum ist das eigentlich so?!

Während meiner Zeit in Greifswald habe ich (bei Michael Herbst) gelernt, zwischen »Visionen« und »Zielen« zu unterscheiden.

Eine Vision wäre z.B. folgende Aussage: »Ich will beim nächsten Stuttgarter Inline-Halbmarathon ein exzellentes Ergebnis erzielen.«

Eine solche Vision ist zunächst mal sehr hilfreich. Sie lässt einen…

  • …Begeisterung empfinden.
  • …Prioritäten setzen.
  • …Unterscheidungen wagen.
  • …im Gespräch für eine Sache einstehen.
  • Das Problem einer Vision: Sie ist meist sehr vage. Sie liefert keine konkreten Ratschläge. Und: Wenn es letztlich nicht klappt, weiß man nicht, woran es eigentlich lag…

    Ebenso wichtig ist es deswegen, die eher »lyrischen« Visionen in nüchterne (vielleicht auch »prosaische«) Ziele umzusetzen. Nach Jörg Knoblauch müssen diese Ziele 1. messbar, 2. machbar, 3. motivierend sein (»3-M«-Maßstab). Lothar J. Seiwert nennt dagegen die Abkürzung »SMART«, die für 1. spezifisch, 2. messbar, 3. aktionsorientiert, 4. realistisch, 5. terminierbar steht.

    Konkret würde man sich also z.B. folgende Ziele vornehmen:

    »Ich möchte Anfang April wieder regelmäßig inlinen.«
    »Nach einer zweiwöchigen Eingewöhnungsphase will ich jede Woche drei längere Touren fahren (jeweils ein bis zwei Stunden).«
    »Letztes Jahr war ich auf den ersten 1.000 Metern besonders langsam. Also möchte ich speziell an menem Start arbeiten.«
    »’Exzellent’ nenne ich mein Ergebnis dann, wenn ich die Bestzeit von 2006 verbessern kann.«

    So ganz aus der Luft gegriffen war das beschriebene Ziel übrigens gar nicht. Ob es am 24. Juni 2007 klappt?!

     

    Ein Kommentar zu “Gute Vorsätze, Visionen und Ziele”

    1. Katha meint:

      na dann wünsch ich dir mal viel erfolg mit deinen vorsätzen und dass du deine ziele möglichst gut erfüllen kannst.

    Deine Meinung?!