Gut geplant

22. September 2012

Ausgerechnet beim Religionsunterricht in der ersten Klasse hatte ich vorgestern einen erst-klassigen Lernerfolg: Durch die (schlicht aus Platzgründen gewählte) Spaltenanordnung beim Sortieren der sechs Schöpfungswerke aus Genesis 1 an der Tafel (Mausklick vergrößert) ist mir (wieder) aufgegangen, dass zwischen den Schöpfungstagen 1 und 4, 2 und 5 sowie 3 und 6 auffällige Direkt-Bezüge bestehen: Zunächst schafft Gott (jeweils durch Unterscheidung) verschiedene Rahmenbedingungen bzw. Räume – Tag und Nacht (1), Himmel bzw. Erde (2 – da ist die verwendete Grafik etwas ungenau), Land bzw. Wasser und Pflanzen (3) –, die er anschließend entsprechend bestückt – nämlich mit Sonne, Mond und Sternen (4), Wasser- und Himmelstieren (5) und Landtieren inklusive Mensch (6). Ein Architekt könnte nicht systematischer vorgehen.

 

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