Grüne Suchmaschinen?

31. Januar 2011

So ökologisch die Internet-Suchmaschine Znout daherkommen mag – sie funktioniert letztlich doch nur mit Hilfe von Google. Damit wirkt sie in etwa so glaubwürdig wie die so genannten Ökostrom-Pakete des Energieriesen EnBW (dem wir vor einem guten Jahr den Rücken gekehrt haben).

Ecosia, Nachfolgerin der stillgelegten Suchmaschine Forestle, wirkte da zunächst wesentlich überzeugender auf mich. Dass hier tatsächlich gegen den Strom geschwommen wird, schien ausgerechnet Apple zu demonstrieren, dessen (ansonsten empfehlenswerter) Browser Safari sich immer noch vehement gegen eine vollwertige Integration von Ecosia sperrt… Jedoch: Ecosia gehört zu Bing und Yahoo.

Und ich bin so schlau wie zuvor.

 

2 Kommentare zu “Grüne Suchmaschinen?”

  1. Martin meint:

    Ich möchte zu Bedenken geben, dass eine Suchmaschine grün ist, wenn die Rechner effizient arbeiten. Ein langsam gewordenes Windows-System braucht mehr Strom, weil der User mehr Zeit mit administrativen Dingen verbringen muss als mit der eigentlichen Arbeit. Ich erlebe das öfter, wenn ich zwischen den Welten Apple und Microsoft unterwegs bin.
    Vielleicht ist es auch grüner, öfter mal in einem Buch nachzuschlagen, als mal eben ins “Netz” zu gehen…

  2. sensiblo chamaeleon meint:

    ich finde es generell eine gute idee, suchmaschinen wirklich grüner zu gestalten, also mehr als nur werbefinanzierte sponsoring-suchmasken zu bauen und strom zu sparen wo es nötig und möglich ist.
    vergleich der unterschiedlichen konzepte von ökologischen oder ethischen suchmaschinen in:
    http://sensiblochamaeleon.wordpress.com/2009/01/10/treffen-sich-zwei-planeten/
    weitere nach kategorien sortierte suchmaschinen und suchmaschinenverzeichnisse in
    http://sensiblochamaeleon.wordpress.com/2009/03/04/suchmaschinen-und-datensammler-und-datenschutz/

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