Gestresst?

16. Dezember 2008

Vorhin: Ich fahre – verhältnismäßig entspannt – von Heidelberg zurück nach Stuttgart. In SWR3 eine interessante Meldung: Vorsatz Nr. 1 für 2009 lautet sowohl in Baden-Württemberg als auch in Rheinland-Pfalz: »Weniger Stress!« Die ausführlichen Hintergrundinformationen verpasse ich, weil ein (allerdings angenehmer) Zwischenstopp ansteht.

Eben: Ich schaue Judith über die Schulter, die eine Reportage anschaut: Ein Krankenhaus in katastrophalem Zustand – nein, nicht in Afghanistan, sondern irgendwo in Deutschland. Die Stress-Belastung der Angestellten ist kaum noch erträglich. (Ähnliches geht aus den persönlichen Berichten hervor, die ich regelmäßig bekomme.)

Wenn ich jetzt wacher wäre, würde ich sehr ernsthaft über die Sache schreiben. Momentan fällt mir aber nur der »Stress-Test« ein, den ich mal per email bekam…

Bitte lesen Sie die folgende Beschreibung sorgfältig durch und betrachten Sie danach das angefügte Bild. [Das verbirgt sich hinter dem anschließenden Link, D.R.]
Das Test-Bild ist in der Uniklinik Düsseldorf dazu benutzt worden, verschiedene Stress-Niveaus zu testen. Schauen Sie sich die beiden Delphine, die aus dem Wasser springen, genau an. Die Delphine sind absolut identisch!
Die Forscher haben festgestellt, dass Menschen, die unter Stress stehen, die beiden Delphine verschieden wahrnehmen. Je mehr eine Person unter Stress steht, desto unterschiedlicher werden die beiden Delphine wahrgenommen.
Generell gilt: Je mehr die beiden Delphine in der subjektiven Wahrnehmung voneinander abweichen, desto höher ist der aktuelle Stresslevel der betreffenden Person.
Also: Wenn Sie die beiden Delphine sehr unterschiedlich sehen, hier ein guter Rat: Räumen Sie Ihren Schreibtisch schnell auf, gehen Sie nach Hause und ruhen Sie sich mal so richtig aus!

Hier geht’s zu besagtem Bild…

 

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