Gelungener Spagat

11. April 2009

Lange habe ich abgewartet – aber ich scheine mich tatsächlich verschätzt zu haben… Als ich nebenstehende Umfrage startete – »Benutzt du einen Anrufbeantworter (bzw. eine Mailbox)?« –, war ich mir ganz sicher, wie die Mehrheitsmeinung lauten würde. Es sollte quasi der letzte Schritt sein, Judith von der Notwendigkeit zu überzeugen, auch unser privates Festnetztelefon mit einem Anrufbeantworter auszurüsten.

Was soll man sagen?! Ihr habt mich ganz schön reingeritten. Gerade mal 38 % der Teilnehmer(innen) haben das genannte Gerät überhaupt in Betrieb – und nur 24 %, ein knappes Viertel, sprechen von einer »genialen Erfindung«. Sage und schreibe 50 % dagegen sind Totalverweigerer: »Kommt nicht in Frage!«

Meine These dagegen: Der Anrufbeantworter ermöglicht einen gelungenen Spagat zwischen der Ideologie der Allerreichbarkeit…und der Anmaßung ständiger Unverfügbarkeit. Nicht nur im Pfarramt ist er deswegen ein unverzichtbares Kommunikationsmittel – gesetzt den Fall natürlich, man hört ihn regelmäßig ab (was für ein email-Konto ja ganz genauso gilt).

Jetzt würden mich eure differenzierten Stellungnahmen interessieren… :-)

 

2 Kommentare zu “Gelungener Spagat”

  1. rabbilydia meint:

    ich hab meine mailbox abgestellt, weil man dauernd verpflichtet ist zurueckzurufen, wenn man ne nachricht hat. wenn jemand was von mir will sollen sie mich halt nochmal anrufen…

  2. Daniel meint:

    …dann ist halt die Frage, wie oft man am Telefon bzw. Handy sitzt. :-) Bei mir ist das nicht so häufig der Fall…

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