Elsewhere in Africa?

25. Februar 2011

Steinreiche Despoten, Dauerherrscher, Vetternwirtschaft, Korruption, ungerechte Justiz, … – all das gibt es auch im Afrika südlich der Sahara. Ja, auch in den so genannten Demokratien. Naheliegend also, dass Kimaru Pharis in der kenianischen »Daily Nation« den Moment »for our own Kenyan-style revolution« ausruft.

Dieselbe Zeitung allerdings hat unlängst eine Karikatur abgedruckt, die dieses Anliegen ebenso pfiffig wie sarkastisch problematisiert: Eine Frau in der Volksmenge ruft: »Wir sind bereit für die tunesisch-ägyptische Revolution!« Alle anderen stimmen begeistert ein: »Ja!« Jede und jeder in einer anderen Stammessprache…

Bis heute gibt es kein übergreifendes kenianisches Nationalbewusstsein. Auch kein tansanisches übrigens. Die ethnischen Grenzen sind andere. Ob da der entscheidende Unterschied liegt?

 

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