Eilig eingetütet

24. November 2010

Heute Vormittag wieder passiert: Ich kaufe zwei, drei Kleinstartikel – den abgetragenen (also offenbar häufig benutzten) Rucksack deutlich sichtbar in der einen, eine eigene alte Plastiktüte in der anderen Hand. Schon nachzufragen, ob ich eine Tüte will, wäre da irgendwie komisch (wenn auch nett) gekommen. Aber damit hält man sich gar nicht erst auf. Stattdessen werden meine Einkäufe eilig eingetütet.

Im ersten Augenblick fühlt es sich immer doof an, dann Einhalt zu gebieten – und brav wieder auspacken zu lassen (zumal bei einer langen Schlange eiliger Mitkunden). Aber die sollen ruhig sonst was denken. Und vielleicht bin ich in dieser Sache tatsächlich Öko-Moralist. Ich ziehe das um so fröhlicher durch.

 

6 Kommentare zu “Eilig eingetütet”

  1. Alex meint:

    Das erlebe ich hier auch immer wieder. Man hat auch keine Probleme damit, kleine Plastiktüten in größeren zu verstauen. Oder eine Packung Kaugummi einzutüten…

  2. Tobi meint:

    Wo kauft ihr ein, dass eure Einkäufe von Mitarbeitern eingetütet werden?

  3. Alex meint:

    In… ähem… südostasiatischen Billiglohnländern.

  4. Alex meint:

    UPDATE: Vor zwei Stunden wurde mir meine neu erworbene SIM-Card in einer Plastiktüte überreicht…

  5. rabbilydia meint:

    Da musst du erstmal nach Israel kommen. Hier wird alles in Plastiktueten verpackt, am besten jedes Ding in eine einzelne Tuete, Gemuese erst in eine Tuete ohne Henkel und dann an der Kasse in noch ne Tuete. Ich finde es extrem nervig, manchmal krieg ich nen Oeko-Anfall und nehme leere Obstkisten und staple alles rein, was allerdings immer fuer totale Verwirrung sorgt (die Menschheit ist halt einfach ueberfordert von gewohnten Ablaeufen abzuweichen…) Es hat aber auch was Gutes, in 3 Jahren musste ich noch nie Muelltueten kaufen, da ich die Einkaufstueten als solche recycle… ;-)

  6. Daniel meint:

    @ Tobi: Eintüten durch die Mitarbeiterschaft gibt es aber auch in Deutschland. In meinem Fall in einer großen Kaufhauskette.

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