Drei Geschichten

24. Juli 2009

Nicht nur Liturgiker sollten von Apple lernen. Bei Gründer Steve Jobs können sich auch Prediger ordentlich was abgucken: Seine Stanford Commencement Speech von 2005 erinnert verdächtig an diverse Grundzüge der narrativen Predigt: Persönlich, rhetorisch ansprechend gestaltete Geschichten, deren Inhalt die Hörerschaft sofort mit auf den Weg nimmt – kognitiv und emotional. Die geschickt eingewobenen Anwendungsteile (klassisch: »applicatio«) wären da eigentlich gar nicht mehr nötig gewesen…

Aus inhaltlicher Sicht finde ich vor allem Part 3 interessant – mit seinen Gedanken über den Tod. Einzelne Teile könnten glatt aus Prediger/Kohelet stammen…

(Dass es hier sehr englisch zugeht die letzten Tage über, ist übrigens reiner Zufall! Ändert sich wieder…)

 

2 Kommentare zu “Drei Geschichten”

  1. Alex meint:

    Gesundes Selbstvertrauen, der Mann: Hätte ich diesen Kurs nicht besucht, dann wäre die Welt heute eine andere… Joa, ok. Aber wirklich eine gute Rede!

  2. Daniel meint:

    Ach ja: Der Schluck aus der berühmten Pulle durfte natürlich auch nicht fehlen… :-)

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