Definitionsfrage

7. Oktober 2012

Zugegeben: Manchmal fällt es mir schwer, meine tiefe Abneigung gegenüber Bayern-Boss Uli Hoeness rational zu begründen. Sicher ist da zunächst mal persönliche Antipathie mit im Spiel. Hat Peter also Recht, wenn er den »Bayernhassern« eine verquere Logik nachzuweisen versucht (und nebenbei feststellt, er möge »diese Truppe wegen ihres Charakters«)?

… nicht ganz. Und immer mal wieder stoße ich dann doch auf handfeste Belege. Aus meiner Sicht macht es – charakterlich! – einen Unterschied, ob man mit Hoeness verbissen auf die anderen Mannschaften schielt (und sich dann nicht mal über einen neuen Bundesliga-Startrekord so richtig freuen kann), …

Mich interessiert nur die Differenz zwischen Platz eins und zwei. Das ist für mich der Maßstab für meine Laune.

… oder mit Borussia-Trainer Jürgen Klopp selbstbewusst-gelassen festhält (so geschehen und gesehen neulich in einem Fernseh-Interview):

Ich habe mich noch nie über gegnerische Mannschaften definiert.

 

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