Daten digital

18. Januar 2015

Noch vor 15 Jahren dachte ich, Handys seien was für Angeber. Erst 2005, mitten im Studium, kaufte ich mir eins. Und frage mich heute, wie ich jahrelang ohne leben konnte. Dasselbe gilt fürs iPhone, das mir meine Geschwister aus heiterem Himmel zum 30. schenkten …

… die logische Fortsetzung: Digitales Zeitmanagement. Während meiner ersten Elternzeit habe ich erst damit experimentiert, um dann endgültig umzusteigen. Und will die Vorzüge nicht mehr missen. Als da wären: Termine auf mehreren Geräten. Immer aktuelle Backups (nicht auszudenken, ich hätte mein altmodisch-analoges »tempus«-Ringbuch mal verloren!). Gemeinsam genutzte Kalender. Und vieles mehr. Nur zwei Nachteile fallen mir ein: Werden in einer Runde gemeinsame Termine gesucht und notiert, ist man definitiv langsamer. Für solche Momente helfen Stift und Papier als kurzzeitige Krücke. Und die Haptik, tja … Aber das iPad etwa lässt sich ja sehr stilvoll aufrüsten

Bleibt die Frage: Welche App? Auch mit der selbst gewählten Einschränkung auf Apple-Software bleibt die Qual der Wahl. Auf dem iMac als klassischem Rechner reicht mir das Mac-OS-X-Standard-Programm »Kalender«, das ich auf einem eigenen virtuellen Schreibtisch platziere, zusammen mit den ebenfalls rege genutzten »Erinnerungen«. Auf Mobilgeräten geht das nicht. Da brauche ich also Apps, die beides zugleich können. Auf dem iPad ist seit neuem »Calendars 5« mein Favorit – vor allem wegen der hervorragenden Monats-Übersicht. Auf dem iPhone ist es mir dagegen wichtig, Termine und Erinnerungen unterwegs rasch eintragen zu können. Und das geht immer noch am besten mit »Fantastical 2«

 

Ein Kommentar zu “Daten digital”

  1. Steffen meint:

    Sehr praktisch.
    Für die Generation der digital natives.
    Für uns zu umständlich.
    Der gute Kirchenkalender hat mich noch nie im Stich gelassen ☺.
    Obwohl ich inzwischen die Vorteile des Smartphones durchaus zu schätzen weiß.
    Die Tageslosung (Mein Motiv, täglich in den Kalender zu schauen ) gibt’s ja auch online.
    Aber für euch “junge ” wird das sicher zum Standard.
    Birgt jedoch auch die Gefahr ständiger Erreichbarkeit und ständigen Online-seins.

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