Bücher-Stöckchen

20. November 2007

Warum die Sache »Stöckchen« heißt, ist mir trotz Simons (eher deskriptiver) Erklärung noch nicht ganz klar. Aber ich mache gerne mit, nachdem TobiZ mit seiner Bücher-Umfrage zuerst Hufi, dann Simon getroffen hat…

1. Welches ist das längste und/oder langweiligste Buch, durch das Du Dich, aus welchen Gründen auch immer, erfolgreich hindurchgekämpft hast?

»Doktor Schiwago« von Boris Pasternak. Ich hatte mir fest vorgenommen, dieses Stück Weltliteratur zu lesen. Schon nach wenigen Tagen hatte ich die Namen der Hauptpersonen vergessen (ob man also von »erfolgreicher« Lektüre sprechen kann?!). Todlangweilig, finde ich.

2. Von welchem Autor kannst Du behaupten: »Von dem (oder der) habe ich wirklich jedes Buch gelesen!«

Adrian Plass. Mittlerweile fast ein Meter im Bücherregal…

3. Welches ist Dein liebster Klassiker (vor mindestens 50 Jahren veröffentlicht)?

»Moby Dick«…soll heißen: Karl Barths »Kirchliche Dogmatik«.

4. Welchen Titel hast Du in den letzten Jahren sicherlich am häufigsten verschenkt?

»Die steile Himmelsleiter« von Adrian Plass.

5. Von welchem Autoren würdest Du nie wieder freiwillig ein weiteres Buch in die Hand nehmen?

…mache mich wahrscheinlich unbeliebt, wenn ich sage: Rick Warren… Im Ernst: Mir »geben« diese Bücher irgendwie nix… Könnte mir aber trotzdem vorstellen, sie zu verschenken. ;-)

6. Welches Buch hast Du mehr als zwei Mal gelesen?

Da gibt’s viele… Auf jeden Fall »Die Glücklichen Inseln hinter dem Winde« von James Krüss.

7. Welchen Titel hast Du erst nach einigen Seiten beiseite gelegt und dann tatsächlich später nochmals in die Hand genommen und durchgelesen?

Eberhard Jüngel: »Gott als Geheimnis der Welt«. Habe mit 16 einen ersten Versuch gestartet und erstaunlich lange durchgehalten (ohne auch nur einen Satz zu kapieren).

8. Wenn man Dich drei Wochen in eine Mönchszelle in Klausur stecken würde, und Du darfst nur drei Bücher mitnehmen, welche drei Titel würdest Du wählen?

Die Bibel…das wären ja gleich 66 Bücher. Also sage ich mal: »Stürmische Zeiten« von Adrian Plass, irgendwas Dickes aus der »Emerging church«-Bewegung, weil ich dann endlich mal zu einer gründlichen theologischen Auseinandersetzung gezwungen wäre (dazu demnächst mehr hier im Blog) und ein (unser Württembergisches!) Evangelisches Gesangbuch.

9. Bei welchem Titel sind dir schonmal ernsthaft die Tränen (nicht vor Lachen!) gekommen, obwohl es doch nur ein Buch war?

Bei so manchen Kinderbüchern, deren Titel ich (leider!) nicht mehr kenne. (Eine Internet-Datenbank, mit der man über inhaltliche Stichworte das jeweilige Buch ermitteln kann – das wäre doch was!) Auf jeden Fall bei diversen Passagen aus Michael Endes »Lukas, der Lokomotivführer« bzw. »Jim Knopf« – irgendwie hatte ich Mitleid mit der armen Frau Mahlzahn, von Drache Nepomuk mal ganz abgesehen…

10. Welches sonst recht erfolgreiche Buch ist Dir bis heute ein großes Rätsel geblieben, d. h. Du hast es einfach nicht verstanden?

Douglas Adams: »Per Anhalter durch die Galaxis«. Warum soll das witzig sein?!

 

2 Kommentare zu “Bücher-Stöckchen”

  1. Hufi meint:

    Bei einem Stöckchen geht es unter anderen darum, dass man es dann auch weiterwirft… Ob das jetzt den Name mehr erklärt?

  2. Daniel meint:

    …OK…

Deine Meinung?!