Bewegend

29. Oktober 2014

Natürlich kann – und soll – man drüber streiten. Braucht es ein christliches Männer-Magazin? Was genau ist das eigentlich? Und welche Männer-Bilder sind sinnvoll, welche »hirnloser Quark«?

… aber zuallererst möchte ich mal festhalten: Es ist schon beeindruckend, was der Wittener Bundes-Verlag alles auf die Beine stellt. Der vor 15 Jahren – da ungefähr bekam ich ein Abo der Zeitschrift »dran« (inzwischen »DRAN NEXT«) geschenkt – gerade mal eine Handvoll Zeitschriften im Angebot hatte. Und heute weit über zwanzig Formate produziert. Griffig und geistreich, profiliert und mit weitem Horizont. Meiner Wahrnehmung nach. Ja, ich weiß. Um die Männer-Frage kann ich mich langfristig nicht drücken, fürchte ich …

 

10 Kommentare zu “Bewegend”

  1. Steffen meint:

    Ist doch ‘ne gute Idee.
    Frauen sind ja inzwischen fast schon überrepräsentiert
    in Medien.
    Wenn’s gut gemacht ist, warum nicht?
    Ein Ausdruck von Gleichberechtigung vielleicht.

  2. Michael Molthagen meint:

    Ich habe es noch nicht geschafft, mein Probe-Exemplar zu lesen.

    Was mir aber auf jeden Fall aufstößt: MOVO wirbt mit “Was Männer bewegt. Was Männer bewegen.” Die Frauenzeitschrift aus dem gleichen Haus, Joyce: “Was Frauen inspiriert.” Dürfen Frauen etwa nicht inspirieren? Und warum geht es überhaupt bei Männern um Bewegung, bei Frauen um Inspiration?

    Bin aber da auch arg empfindlich…

  3. Daniel meint:

    Stimmt, das sind die Fragen … (Du wolltest vermutlich schreiben: »Dürfen Frauen etwa nicht bewegen?«)

  4. Michael Molthagen meint:

    Nein, ich wollte tatsächlich fragen, warum Frauen nur inspiriert werden, aber nicht inspirieren “dürfen”, während Männer ja nicht nur bewegt werden, sondern auch bewegen dürfen.

    Aber wie gesagt: Ich bin da megaempfindlich. Ich weiß bis heute nicht, warum man sowohl ein “Frauenfrühstück” und einen “Männerstammtisch” in der Gemeinde braucht.

    Und die ganzen frommen Bücher speziell für Männer oder für Frauen sind mir auch höchst suspekt. Auch die oft transportierten Geschlechterklischees.

  5. Daniel meint:

    Ach, jetzt … Diese Schräglage meintest du. Stimmt voll und ganz!

  6. Steffen meint:

    Aber: Ist es nicht auch so, dass es Themen gibt die Frauen tatsächlich kaum interessieren? Und umgekehrt.
    Alles zusammen zu mixen muss nicht unbedingt der Weg sein.
    Männer können doch anders (männlich) bleiben und Frauen auch, oder?
    Gott schuf uns verschieden. Wir sollten uns also ergänzen.

  7. Daniel meint:

    Genau, das finde ich auch. Die Kunst besteht darin, tendenzielle Unterschiede wahrzunehmen – und sich trotzdem noch überraschen zu lassen … Bei meiner Frau und mir zum Beispiel läuft die “klassische” Ehe-Kommunikation weitgehend genau umgekehrt. ;-)

  8. Steffen meint:

    Was bedeutet “klassische Ehe-Kommunikation”?

  9. Daniel meint:

    Frauen reden viel, auch über Gefühle. Männer sind knapp und sachlich. Und so weiter.

  10. Steffen meint:

    Habe ich noch nicht feststellen können ☺Und das im 25. Ehejahr!

Deine Meinung?!