Ausgeschritten

12. Dezember 2007

Keine Ahnung, wie das bei anderen Bundesliga-Vereinen so läuft. Aber was im Rahmen des letzten Auswärtsspiels beim VfL Bochum passiert ist, wird von der Chefetage des Karlsruher SC zu Recht »schockiert« zur Kenntnis genommen.

Die Problematik ist leider nicht neu. Auch die vorherigen Bundesliga-Begegnungen waren von Gewalt gekennzeichnet – und da ist es geradezu noch harmlos, wenn man nur mit Bier übergossen wird

Die Wogen im KSC-internen Fan-Verteiler schlagen hoch. Und liegt es nur an meinem Studiengang, dass ich bei der Lektüre im Wesentlichen zwei im Kern theologische Beobachtungen mache?!

  • Ganz egal, wie man im Einzelnen zu der Sache steht: Stets wird eine harte »Bestrafung« der Täter gefordert. Dass dabei an eine prophylaktische »relative« Straftheorie gedacht wird, glaube ich nicht. Zu Deutsch: Ein Thema, das Theologen (insbesondere Exegeten) allerhöchstens noch mit spitzen Fingern anzufassen wagen, wird in einem Querschnitt höchst unterschiedlicher Milieus (nichts anderes stellt eine Gruppe von Fußball-Fans in der Regel dar) ganz selbstverständlich zur Argumentationsgrundlage gemacht…
  • Die Verantwortung wird mal pauschal »der« Polizei, mal »den« Fans (bzw. Hooligans) zugeschrieben. Entscheidend ist aber stets die Gewissheit, dass man selbst völlig unschuldig (wenn nicht gar Opfer) ist…
  •  

    Deine Meinung?!