Alt und neu

10. Januar 2013

Zeugt es schlicht von umfassender Bibelkenntnis, wenn »ADAC Motorwelt«-Autor Wolfgang Rudschies einen Fahrbericht zum Opel Adam (vgl. Genesis 3,8ff. u.a.) mit »Glaube, Liebe, Hoffnung« (vgl. 1. Korinther 13,13 u.a.) überschreibt? Oder muss ich hier einen weiteren Beleg für die Vergötterung des Autos wittern?

Wie dem auch sei: Der Wagen sieht schon schick aus …

 

2 Kommentare zu “Alt und neu”

  1. Steffen meint:

    “Oder muss ich hier einen weiteren Beleg für die Vergötterung des Autos wittern?”

    Ja, das muss man wohl.
    Aber: Schaut man sich die Werbebranche insgesamt an, wird man feststellen, dass sie vor allem mit (ver) “göttlichten” Verheißungen arbeitet.
    Begriffe wie “Sünde” oder “Himmlisch” etc… sind hier an der Tagesordnung.
    Das liegt sicher daran, dass jede der temporären Gesellschaftsformen ihre eigenen Götzen hervorbringt.
    Im momentanen Konsumismus sind das nat. vor allem Waren wie z.B. das Auto oder all die smarten Phones, mit denen man sogar auch noch richtig telefonieren kann (wenn man das kann;).

    Aber: Manchmal “wittern” wir “Bibeltreuen” (Ich mag das Wort zwar eigentlich nicht, doch es trifft schon auch zu…) auch zu schnell, denn oft sind solche Aussagen nicht Ausdruck von Kenntnis der Heiligen Schrift, sondern von Unkenntnis und einfach nur “nachgeplappert”.
    Darauf angesprochen, zeigen sich viele der die Bibel zitierenden Zeitgenossen dann überrascht darüber, dass das Original aus der Bibel stammt und hier lediglich zweckentfremdet von ihnen missbraucht wird.

  2. Steffen meint:

    …und: Der Name dieses (und das ist wirklich Geschmackssache) “schicken” Autos lädt ja geradezu dazu ein, biblische Zitate für die Bewerbung auf dem Markt herzunehmen…
    Hier also sicher kein Zufall, sondern bewusste Steuerung des größten Klubs der Autolobby, des ADAC und insofern also bewusster Missbrauch der Heiligen Schrift für monetäre Zwecke.

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