Adrian Plass

2. Januar 2007

…na gut – ununterbrochen arbeite ich dann doch nicht…

Bei der Lektüre von »Blind Spots in the Bible« ist mir mal wieder klar geworden, warum Adrian Plass mein unangefochtener Lieblingsautor ist und bleibt.

Zwei kleine Beispiele:

  • »Does the Bible ever fill you with joy? I suppose the PC (Pharisaically Correct) reply to that is, ‘Oh, yes, it certainly does! All of it, all the time.’ Absolute rubbish, of course, but since when have we let a little thing like dishonesty come between fellowshipping Christians?” (22).

    Ich liebe diese herrlichen erfrischend-bodenständig-unorthodoxen Feststellungen. Klar, ich lese in der Bibel – und wenn ich längere Zeit lang nicht dazu komme, fehlt mir was, keine Frage. Aber dieses Buch kann auch mal ärgerlich sein. Oder unverständlich. Oder langweilig. (Was nichts daran ändert, dass wir Gottes Wort vor uns haben.) Gut, wenn das mal jemand offen sagt. Bzw. schreibt.

  • »[Zur Erzählung von der Ehebrecherin, Johannes 8,2-11] Jesus suggested that anyone who had never sinned should throw the first stone. And, of course, there was nobody there who fitted into that category – nobody, that is, except Jesus himself. He was without sin. He could have thrown the first stone. Why did he not?« (24f)

    Natürlich! Er hätte werfen dürfen. Als alle weg waren, hätte er ihr alleine den Rest geben können. Damit bekommt der Bericht eine neue Spannungskurve, die mir bisher noch nie aufgefallen war… Jesus agiert hier ganz im Stile eines Bandenbosses: »Haut ab. Sie gehört mir.« Klar, warum es dann doch ganz anders ausgeht, oder?! ;)

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