Verwirrung, Teil 1: Tübinger Ampelphase
13. Mai 2008Kaum wendet man seiner Heimatstadt dauerhaft den Rücken zu…


Neulich, auf dem Fahrrad: Ich passiere die Verkehrsinsel am Zinserdreieck, neben mir fünf, sechs weitere Drahtesel. Die Ampel vor uns ist rot, so wie immer.
…aber der erfahrene Tübinger hat vorgesorgt: Die Grünphase kommt exakt sechs Sekunden, nachdem die nächste Ampel – am Ende der Neckarbrücke – von Grün auf Gelb gewechselt hat. Diese schon zu Schulzeiten (!) empirisch gewonnene Erkenntnis ermöglicht es einem, exakt zum richtigen Zeitpunkt in die Pedale zu treten und den Rest des Pulks hinter sich zu lassen. Mit etwas Glück schafft man es sogar pünktlich zur Grünphase an Ampel Nr. 3, am Ende der Mühlstraße…
Tja. War wohl nix. Irgendein Heini – nehme stark an, es war diesmal nicht der engagierte Oberbürgermeister – muss was verstellt haben. Und so sause ich ebenso zügig wie überrascht bei Rot über die Ampel. Was in Tübingen allerdings auch nicht sonderlich auffällt…
