Vernünftiger Trainer
6. November 2009Gestern abend im Gemeindehaus: Als Mitarbeiter-Team testen wir den Ernstfall – den Einstieg in unseren neuen Glaubenskurs »Emmaus« (in Luginsland geplant für Ende Januar nächstes Jahr). In Zweiergruppen kommen wir über Gottesbilder ins Gespräch: Welche bringen wir mit? Woher haben wir sie? Welche Rolle spielen sie in unserem Leben?
Plötzlich sind wir beim Thema »Fußball« – und mir wird klar: Gott ist gelegentlich wie ein Trainer für mich. Der mich anfeuert und motiviert. Der an der Seitenlinie mit- und abgeht. Der sich über meine Tore und Steilvorlagen freut. (In etwa so wie Jürgen Klopp, nehme ich an.) Der meine Stärken kennt. Ich rede mich so richtig in Fahrt. Der das Letzte aus mir herauskitzelt. Der zu mir steht…«
»… und der dich auch mal auswechselt!«, fährt mir mein Gegenüber in die Parade. »Der dir deine Grenzen aufzeigt – und dir genügend Pausen gönnt.« Und nun bleibt er am Ball…

Recht hatte er! Diese Seite am göttlichen »Trainer« könnte fast die wichtigere sein…für mich. Auch Klopp wechselt seine Spieler gelegentlich aus. Und bleibt trotzdem ein richtig guter Trainer.

6. November 2009 um 02.35 Uhr
Wann hat Klopp denn Grafite ausgewechselt…?
6. November 2009 um 11.01 Uhr
Ich WUSSTE, dass dieser superschlaue Kommentar kommen würde… Aber dass ausgerechnet DU ihn beisteuern würdest…
6. November 2009 um 14.35 Uhr
Und wie soll ich das verstehen? Dass ausgerechnet ICH so ein Klugscheißer bin… Dass ausgerechnet ICH soviel Fußballverstand mitbringen… Dass ausgerechnet ICH den Blog regelmäßig lese…?
6. November 2009 um 14.45 Uhr
Hmm. Du hast die Auswahl…
7. November 2009 um 12.28 Uhr
Kannst Du mir anhand von Jürgen Klopp auch die Trinität erklären, ohne in den Modalismus abzuschweifen?