Verdiente Ablösung

7. Mai 2010

Er eigne »sich ausschließlich für "Wenigdrucker"«. Sein Innenleben sehe »erschreckend einfach aus«, mache jedenfalls »nicht den Eindruck, als ob es mehrere Jahre durchhalten kann«. Meint ein gewisser B.S. in seinem Testbericht.

In der Tat – ein billiger Drucker (der schon vor sieben Jahren nicht viel mehr kostete als die beiden schon enthaltenen Tintenpatronen). Aber noch lange kein Billigdrucker. Mich hat er durch ein komplettes Theologiestudium begleitet – und fast noch durch’s Zweite Examen –, exakt sechs Umzüge mit Bravour überstanden – und dabei keineswegs wenig gedruckt: Mein hp deskjet 3325.

Vorgestern abend hat es ihn erwischt. Der Keilriemen rutschte durch, nichts ging mehr. Noch so liebevolle Reparaturversuche waren da leider vergebens. Aber er hat sich seinen Ruhestand redlich verdient.

»Never change a winning team.« (Vor allem dann nicht, wenn man sich mit Unmengen Nachfüll-Tinte eingedeckt hat…) Gut, dass ein Großhändler 173 (jetzt noch 172) Exemplare des baugleichen hp deskjet 3320 vorrätig hatte. Am Montag könnte die Ablösung schon da sein. Auf die nächsten sieben Jahre!

 

5 Kommentare zu “Verdiente Ablösung”

  1. martin meint:

    da sieht man mal wieder, dass billig nicht immer billig ist – sondern günstig. ein klares commitment an die responsibility und sustainability moderner geräte an die natur. ich hatte das ding auch mal – und dann sinnvoll verschenkt, nachdem die patronen alle waren und ich umzog. den mac hab ich behalten, der nach 3 jahren noch keinen akku-wechsel oder sonstige unannehmlichkeiten heranzog…

  2. Tobi meint:

    Du druckst echt alles mit Tinte?

  3. Daniel meint:

    Yep. Ist bei durchschnittlich zehn Seiten pro Tag deutlich günstiger: Eine Patrone reicht für ca. 280 Seiten (laut Hersteller) – und enthält zehn Milliliter Tinte. Wenn ich die selbst nachfülle, zahle ich pro Patrone nicht 20 Euro, sondern gerade mal zwei. Das macht 0,71 Cent pro Seite. Mit einem Laserdrucker klappt das vermutlich nicht. Außerdem gefällt mir das Druckergebnis besser.

  4. Tobi meint:

    Hm, selbst nachfüllen habe ich damals auch gemacht. War zwar billiger, aber nicht unbedingt komfortabler ;-)
    Ich mag es, dass mein Laser einfach schneller druckt, weniger Sauerei macht, das Druckergebnis im Vergleich nicht so leicht über den Jordan geht und auch das Ergebnis des Drucks finde ich angenehmer. Zudem fand ich es nicht so prickelnd, dass meine Farben irgendwann eingetrocknet waren, als ich dann doch mal bunt drucken wollte ;-) ich habe aber natürlich keinen Farblaser. Ich hatte in den 7 Jahren Laserdrucker aber auch erst ein Mal das Bedürfnis in Farbe zu drucken, als ich ein Bild zu einer Seminararbeit beigelegt hatte. Und ich sag mal so: Das Ergebnis des Farblasers des Copyshops kann sich durchaus sehen lassen.

  5. Horst Peter Pohl meint:

    Hab mich mal auf deiner Seite ein wenig umgesehen. Schön.

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